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Ismene – ungewöhnliche Blüpflanze für den Garten

Die Ismene, lat. Hymenocallis, begeistert nicht nur mit ihrer ungewöhnlichen Schönheit, sondern auch mit ihrem anziehenden Duft. Als Zwiebelgewächs zeigt sie ihre Pracht an vielen Stellen im Garten und benötigt keine große Pflege.

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Unter den Namen Schönhäutchen, Schönlili oder Spinnenlilie ist die Ismene ebenfalls bekannt. Ursprünglich in der Karibik und in Südamerika zuhause, wird sie auch hierzulande immer häufiger in Gärten und auf Balkonen gepflanzt. Optisch ist die Ismene ein absolutes Highlight, denn ihre intensiv duftenden Blüten sind weiß und sehr ungewöhnlich geformt. Beeindruckend sind vor allem ihre filigranen und zarten Blütenblätter, welche die deutlich sichtbaren gelben Staubgefäße umrahmen. Sie wirken auf den ersten Blick nicht nur bizarr, sondern mit ihrem Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern auch riesig.

Ismene – pflanzen & pflegen

Obwohl es sich bei der Ismene um eine exotische Zwiebelpflanze handelt, die zu den Amaryllisgewächsen gehört, ist sie sehr pflegeleicht und gut zu kultivieren. Sie eignet sich nicht nur zur Solitärpflanzung, sondern auch zur Gruppenpflanzung oder zur Kombination mit anderen Blühpflanzen, wie zum Beispiel der Paradiesvogelblume. Gerade wegen ihrer auffälligen Blütenpracht ist sie nicht nur als Zierde für Balkon und Garten geeigent, sondern ebenso als Schnittblume. Allerdings benötigt sie ein warmes Plätzchen, um gut zu gedeihen. Sonne muss nicht zwingend sein, einige Sorten vertragen sogar schattige Plätzchen.

Pflanzzeit – Frühjahr

pflanzzeit Im Frühjahr ist Pflanzzeit für die Ismene, deren Zwiebel der Gärtner im Herbst wieder ausgraben muss. Erst wenn die Temperaturen konstant über 15 Grad liegen, dürfen sie jedoch ins Freie. Wer mag kann sie jedoch ab April im Gewächshaus oder in einem hellen Innenraum vorziehen. Damit Nager nicht an die Zwiebeln kommen können hat sich das Einpflanzen in einem Topf bewährt.

Standort – vollsonnig

standort Die pralle Sonne mag die Ismene am Liebsten, allerdings gibt es auch einige Sorten, die Halbschatten vertragen oder gar schattige Plätze abkönnen. Wichtig ist in jedem Fall ein geschützter Ort, denn Zugluft und kalter Wind sind für die empfindlichen Pflanzen sehr schädlich. Eine besondere Erde braucht es bei den Schönhäutchen, wie die Ismene auch genannt wird, eigentlich nicht, sie sind mit klassischer Gartenenerde vollommen zufrieden. Allerdings freuen sie sich auch über kompostierte Erde.

Pflanzenabstand – 15 bis 20 cm

pflanzenabstand Steht eine Ismene nicht allein, so ist ein Pflanzabstand von 15 bis 20 Zentimetern einzuhalten.

Pflanztiefe – 8 bis 10 cm

pflanztiefe Als ideal wird für die Ismene eine Pflanztiefe von acht bis zehn Zentimeter angesehen. Dabei darf die Zwiebel aber nur so tief in den Boden, dass der Ansatz noch aus dem Substrat schaut.

Wuchshöhe – 45 bis 80 cm

wuchshoehe Die Ismene kann je nach Sorte eine Wuchshöhe von 45 bis 80 Zentimetern erreichen.

Blütezeit – Ende Juni bis September

bluetezeit Je nach Sorte und Standort liegt die Blütezeit der Ismene zwischen Ende Juni bis in den September hinein. Während dieser Zeit bringt die Zwiebelpflanze ihre außergewöhnlich geformten und etwa 25 Zentimeter großen Blüten aus.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Der Pflegeaufwand für die Ismene ist als gering einzustufen. Lediglich ein geschützter Standort und ausreichend Wasser sind neben genügend Licht die wichtigsten Faktoren, damit sie gut gedeihen kann. Wer allerdings auf eine extrem üppige Blütenpracht nicht verzichten möchte, sollte in regelmäßigen Abständen Blütendünger geben, damit sich die Schönhäutchen gut entwickeln. Lediglich das Ausgraben im Herbst und das Einsetzen im Frühjahr ist etwas aufwändiger.

Wasserbedarf – mittel

waesserung Der Wasserbedarf von einer Ismene ist eine etwas heikle Angelegenheit, wie bei allen Amaryllisgewächsen. Der Boden darf weder zu nass noch zu trocken sein. Hier ist das Fingerspitzengefühl vom Gärtner gefragt, denn der Boden sollte nicht zu trocken sein. Allerdings ist auch zu sagen, dass ein etwas trockeneres Substrat leichter vertragen wird, als zu feuchtes in dem sich Staunässe bildet.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Bei der Ismene handelt es sich um ein mehrjähriges Zwiebelgewächs. Entfernt der Gärtner die Zwiebeln im Herbst aus dem Boden und pflanzt sie im Frühjahr wieder ein, kann er sich über viele Jahre an den schönen und außergewöhnlichen Blüten erfreuen.

Ismene überwintern

winterhart Grundätzlich ist die Ismene in unseren Breitengraden nicht winterhart. Sie kann nicht im Boden überwintern und ihre Zwiebel sollte der Gärtner noch vor dem ersten Frost ausgraben. Vorher gilt es noch verbliebene Blütenstängel und Blätter zu entfernen. Um die Zwiebeln auf den Winter vorbereiten, ist es ideal sie auf einem Zeitungspapier abtrockenen zu lassen und danach die restliche Erde zu entfernen. Wichtig ist dabei nur, sie im Dunkeln zu lagern. Während des Winters hat sich die Aufbewahrung in Holzstreu oder in Zeitungspapier bewährt. Kühl aber nicht zu kalt sollte der Ort sein, ideal ist eine Temperatur von acht bis 10 Grad Celsius.

Vermehrung

Vermehren lässt sich die Ismene nur durch ihre sogenannten Brut- oder Tochterzwiebeln. Pflegt sie der Gärtner gut, so bildet sie reichlich davon aus. Im Herbst kann der Pflanzenliebhaber sie beim Ausgraben von der Mutterzwiebel trennen und im Frühjahr ganz normal einpflanzen. Wichtig ist nur die feinen Wurzeln nicht zu beschädigen. Falls sich im ersten Jahr keine Blüten entwickeln sollte der Gärtner nicht gleich verzweifeln, denn es kommt erst vor, dass sie erst im zweiten Jahr austreiben.

Dünger und Pflanzsubstrat

Normale und lockere Gartenerde reicht der Ismene eigentlich aus, um gut zu gedeihen. Wer einen sehr torfhaltigen Boden hat, sollte ins Pflanzloch reifen Kompost geben, um Staunässe zu vermeiden. Für eine üppige Blütenpracht kann der Gärtner Blütendünger geben, entweder in Form von Langzeit- oder von Flüssigdünger.

Krankheiten und Schädlinge

Staunässe ist neben Wühlmäusen und anderen Nagern die größte Gefahr, die der Ismene droht. Leider lieben die kleinen Nager den Geschmack der Blumenzwiebeln, wenn sie einmal gekostet haben. Deswegen empfiehlt es sich immer die Zwiebeln komplett mit Topf einzupflanzen. Plastiktöpfe sind allerdings ungeeignet, sondern es sollten unglasierte Tontöpfe sein. Ansonsten machen eigentlich nur Blattläuse und die Narzissenfliege der Ismene Schwierigkeiten. Gegen letztere gibt es noch kein effektives Mittel in der Schädlingsbekämpfung, aber es zeigen sich erste Erfolge in der Entwicklung.